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Systemböden

Systemböden,die sich später noch ändern dürfen.

Trockenhohlraumboden, Doppelboden und Schaltwartenboden schaffen Platz für Strom, Netzwerk und Lüftung – unter der Fläche, nicht in der Wand. Wir planen den Aufbau und verlegen selbst. Und wenn schon ein Doppelboden liegt, setzen wir ihn instand.

Strom · Netzwerk · Lüftung – erreichbar unter jeder Platte · deutschlandweit

01 Trockenhohlraumboden

Eine Fläche, fugenlos. Trocken verlegt. Darunter Platz für alles.

Beim Trockenhohlraumboden werden Trägerplatten trocken auf höhenverstellbare Stützen mit glatter Kopfplatte verlegt – jede Stütze steht unter einer Plattenfuge – und in der Fuge miteinander verklebt. Ohne Nassestrich, ohne Trocknungszeit. Das Ergebnis ist eine ruhige, ebene, sofort begehbare Fläche mit Platz für alle Leitungen darunter.

  • WofürBüro- und Verwaltungsflächen, Schulen, Praxen, Wohnungsbau und Sanierung – überall, wo viele Leitungen hin müssen und die Fläche ruhig wirken soll.
  • Nachträgliches Bohren für BodendosenSteht erst später fest, wo Arbeitsplätze stehen? Kein Problem – Öffnungen für Bodendosen bohren wir auch nachträglich an jeder gewünschten Stelle.
  • Mit FußbodenheizungAuf Wunsch kombinieren wir den Trockenhohlraumboden mit einer Fußbodenheizung – als trockenes System direkt im Aufbau, ohne Estrich.
  • Als KlicksystemAlternativ mit Klickverbindung verlegt: schnell, sauber und ohne Wartezeit – ideal, wenn es zügig weitergehen muss.
Trockenhohlraumboden im Rohbau: Trägerplatten liegen auf glatten Stützenköpfen, die Stützen stehen unter den Plattenfugen
Baustelle: Trägerplatten auf glatten Stützenköpfen – jede Stütze steht unter einer Fuge.
Stützen
glatte Kopfplatte, höhenverstellbar, unter jeder Plattenfuge
Fläche
fugenlos verklebt, trocken verlegt, sofort begehbar
Varianten
verklebt oder als Klicksystem, mit Fußbodenheizung möglich
Bodendosen
nachträglich bohrbar – dort, wo sie gebraucht werden
Vorteil
keine Feuchte im Gebäude, kein Warten auf Belegreife

02 Doppelboden

Jede Platte abnehmbar. Jeder Raum umbaubar.

Der Doppelboden besteht aus einzelnen Platten – in der Regel 600 × 600 mm – auf einem Stützenraster. Auf jedem Stützenkopf sitzen Noppen, die die vier angrenzenden Plattenecken fixieren; jede Platte lässt sich mit einem Heber abnehmen. Wer heute Arbeitsplätze und morgen einen Serverschrank plant, bekommt damit einen Boden, der mitzieht.

  • WofürRechenzentren, Serverräume, Technikflächen, Leitstände, flexible Büros.
  • PlattenCalciumsulfat oder Holzwerkstoff, mit oder ohne werkseitigen Belag; bei Bedarf mit Lüftungsplatten für die Kühlung.
  • LastenPunktlasten für Serverschränke und Maschinen sind planbar – sagen Sie uns, was drauf soll, wir wählen die Lastklasse.

Vorher / Nachher – ziehen

Rohbau mit offenen Leitungen Fertiger Doppelboden mit abgenommener Platte
RohdeckeDoppelboden
Doppelboden-Stütze: verzinkte Fußplatte, Rohr, Gewindespindel mit Kontermutter, Kopfplatte mit Kopfkreuz und Noppen nach oben
Die Doppelboden-Stütze: verzinkter Fuß, Gewindespindel, Kopfplatte mit Kopfkreuz – die Noppen nach oben halten vier Plattenecken.
Sanierter Doppelboden mit Teppichfliesen in einem Büroflur
Umfang
von einzelnen Platten bis zur ganzen Fläche
Ablauf
Bestandsaufnahme, dann abschnittsweise Instandsetzung
Ziel
eben, fest, wieder voll zugänglich

03 Doppelbodensanierung

Nicht herausreißen. Instand setzen.

Ein Doppelboden hält Jahrzehnte – wenn man ihn pflegt. Lose oder wackelnde Platten, abgesackte Stützen, beschädigte Kanten, Hohlstellen unter dem Gang: Wir nehmen den Bestand auf und bringen ihn wieder in Ordnung, statt eine funktionierende Konstruktion zu entsorgen.

  • BestandsaufnahmeWir prüfen Stützen, Platten, Höhenlage und Verkabelung und sagen Ihnen, was wirklich getauscht werden muss – und was nicht.
  • MaßnahmenStützen nachjustieren oder ersetzen, Platten tauschen, Kanten und Ausschnitte erneuern, Fläche neu ausrichten.
  • AnpassungNeue Nutzung, neue Technik? Wir ergänzen Ausschnitte, Lüftungsplatten und Bodendosen im Bestand.

04 Schaltwartenboden

Für Räume, in denen die Technik das Sagen hat.

Schaltwarten, Leitstände, Rechenzentren, USV- und Technikräume: Hier trägt der Boden schwere Schränke und Pulte, nimmt große Kabelmengen auf und muss trotzdem unter jeder Platte zugänglich bleiben. Der Schaltwartenboden ist ein Doppelboden, der genau dafür ausgelegt ist – mit verstärkter Unterkonstruktion, geordneten Kabelwegen und, wo gefordert, ableitfähigem Belag.

  • WofürSchaltwarten und Leitstände, Rechenzentren und Serverräume, USV- und Batterieräume, Mess- und Prüffelder.
  • UnterkonstruktionStützen mit Kopfkreuz und Rasterträgern, auf hohe Punkt- und Flächenlasten ausgelegt – damit Schrankreihen und Pulte sicher stehen.
  • Kabel und KühlungKabeltrassen, Lüftungsplatten und Ausschnitte für Doppelbodendurchführungen planen wir mit Elektro und Klima zusammen.
  • Podeste und TreppenHöhenversprünge, Stufen und Rampen zum angrenzenden Boden gehören dazu – sauber eingefasst, rutschfest, mit dem gleichen Belag.
Doppelboden-Unterkonstruktion in einem Technikraum: Stützen, Rasterträger und Platten über Rohrleitungen und Kabeln
Schaltwartenboden in einem Rechenzentrum mit eingefasster Treppe zwischen Serverschränken
Basis
Doppelboden, verstärkt für Technikräume
Lasten
Schrankreihen, Pulte, USV-Anlagen – nach Lastklasse geplant
Belag
auf Wunsch ableitfähig / antistatisch
Zugang
jede Platte abnehmbar, Treppen und Podeste inklusive

Entscheidungshilfe

Welches System passt? Drei Fragen genügen meistens.

  • 1

    Wie oft ändert sich die Technik?

    Selten → Trockenhohlraumboden, Bodendosen bohren wir bei Bedarf nach. Regelmäßig → Doppelboden. Liegt schon ein Doppelboden? → Sanierung prüfen, bevor Sie neu bauen.

  • 2

    Was steht auf dem Boden?

    Schreibtische und Menschen sind unkritisch. Serverschränke, Pulte und Maschinen brauchen definierte Punktlasten – das entscheidet über Platte und Stützenraster. Schaltwarte oder Rechenzentrum → Schaltwartenboden mit verstärkter Unterkonstruktion.

  • 3

    Wie viel Höhe ist da?

    Aufbauhöhe ist kein Wunsch, sondern Rechnung: Leitungsmenge plus Lüftung plus Reserve. Wir messen und schlagen vor – und sagen auch, wenn es knapp wird.

Nächster Schritt

Beschreiben Sie uns die Fläche. Den Rest übernehmen wir.

Grundriss, Foto oder drei Sätze genügen. Wir melden uns mit Rückfragen oder einem Preis – und sagen auch, wenn ein anderes System besser passt. Deutschlandweit.

Kostenlos und unverbindlich. Erst Angebot, dann Arbeit.
Fußbodensysteme Martin und Gunther Herrmann GbR
Geyersdorfer Straße 1
09456 Annaberg-Buchholz
Deutschlandweit im Einsatz
03733 4130039 · Büro
0173 6777963 · Mobil & WhatsApp
Termine nach Vereinbarung – tagsüber sind wir auf der Baustelle, Rückruf am selben oder nächsten Werktag.
Online-BüroAngebot, Aufmaß, Plan senden – rund um die Uhr, Antwort am nächsten Werktag